Vorstellungsgespräch: Tipps für Deinen überzeugenden Auftritt

Vorstellungsgespräch
Vorstellungsgespräch: Tipps für Deinen erfolgreichen Auftritt

Du hast die erste große Hürde genommen und bist zum Vorstellungsgespräch eingeladen worden. Glückwunsch! Jetzt geht es darum, Dich von Deiner Schokoladenseite zu zeigen und den positiven Ersteindruck überzeugend zu bestätigen. Die Aufregung ist groß, der Stresspegel steigt und Du fragst Dich, was für ein Pferd Du da gesattelt hast, das es nun zu reiten gilt. Aber keine Panik! Ab jetzt geht es zuallererst um Deine Persönlichkeit. Wir geben Dir für das Bewerbungsgespräch Tipps, verraten Dir, welche Fragen im Vorstellungsgespräch garantiert auf Dich zukommen und mit welchen Antworten Du überzeugen kannst. So wirst Du fit für Deinen großen Auftritt.

Erster Eindruck: In der ersten - sog. Small-Talk- Phase prägst Du den ersten Eindruck beim Gegenüber. Da diese ca. 1,5 Minuten entscheidend dafür sind, ob wir einen Menschen sympathisch finden oder nicht, kommen der anfänglichen Begrüßung und den ersten Eisbrecherfragen des Personalers („Wie war Ihre Anreise“) bereits große Bedeutung zu. Deswegen lautet beim Vorstellungsgespräch der erste Tipp: Sei höflich, abwartend und versuche, aufgeschlossen und sympathisch zu wirken. Mit einem kurzen, strammen Händedruck mit Blick in die Augen, der Nennung Deines Namens und einem ersten Lächeln hast Du schon mal alles richtig gemacht. Warte, bis man Dir einen Platz anbietet und nehme das Angebot eines Getränks an (Stilles Wasser vermeidet einen trockenen Hals und das Aufstoßen wie bei Sprudel).

Bei Deinen Antworten ist nicht so sehr das „was“, sondern das „wie“ entscheidend. Körpersprache, Gestik, Mimik, Sprechgeschwindigkeit verschmelzen so einem Sympathiebild, das positiver und negativer Natur sein kann. Wenn Du dann noch eine Prise Humor zum richtigen Zeitpunkt einzusetzen weißt, bist Du bei Deinem Bewerbungsgespräch bereits auf der Siegerstraße.

Vorstellungsgespräch Tipps
Tipps Vorstellungsgespräch: Eine makellose Erscheinung punktet

Erscheinung: Eine „gepflegte Erscheinung“ solltest Du abgeben im Vorstellungsgespräch. Tipps und Maßstab für die richtige Kleidung ist die in Deinem Arbeitsbereich typische Kleiderordnung. Im Zweifel machst Du mit einem konservativ-klassischen Outfit in zurückhaltenden Farben nichts falsch. Achte nach der morgendlichen Dusche darauf, dass die Fingernägel sauber sind. Außerdem sollten die Schuhe geputzt sein und etwaige Accessoires wie Akten- oder Handtasche frei von Abplatzungen oder sonstigen optischen Mängeln. Bei Frauen gilt zum Thema Schmuck, Makeup und Ausschnitt: weniger ist mehr. Parfum und Aftershave sind erlaubt, jedoch nicht zu aufdringlich. Als Tipps fürs Bewerbungsgespräch sollten RaucherInnen nicht vergessen, einen Atemspray einzupacken und darauf zu achten, dass die Kleidung nicht nach Zigarettenqualm riecht. Ist Deine gesamte Erscheinung stimmig, signalisierst Du Deinem Gegenüber non-verbal, dass Du Dich den Regeln anpassen kannst.

Körpersprache: Die sog. non-verbale Kommunikation sagt im Vorstellungsgespräch viel mehr über Dich aus als Du denkst und wird von erfahrenen Personalern gelesen wie ein Buch. Tipp: Versuche grundsätzlich Blickkontakt zum Gesprächspartner zu halten, so häufig wie möglich zu lächeln, ruhig zu sitzen, eine gerade Körperhaltung einzunehmen (Körperspannung: Rücken gerade, Brust raus), Deine Arme nicht vor dem Körper zu verschränken und Verlegenheitsgesten zu vermeiden. Zu Letzterem gehört: Mit den Haaren spielen, im Gesicht fummeln oder mit den Händen zu fuchteln. Versuche im Vorstellungsgespräch die Körperhaltung Deines Gegenübers zu spiegeln, jedoch ohne dabei zu übertreiben. Beispiele sind: die Beine übereinander zu schlagen, sich nach vorne zu beugen oder einen Schluck zu trinken. Das erzeugt unbewusst Sympathie.
Wenn mehrere Gesprächspartner im Vorstellungsgespräch Fragen stellen, solltest Du bei Deinen Antworten nicht nur den Fragenden ansehen, sondern Deinen Blick schweifen lassen und zum Ende wieder zur Ausgangsperson zurückkehren. Beherzigst Du diese Tipps im Bewerbungsgespräch, bist Du auf dem richtigen Weg.

Sprache: Die meisten Menschen neigen bei Aufregung dazu, viel zu schnell zu sprechen. Die Gefahr dabei, sich zu verhaspeln, steigt. Gleichzeitig wird die Stimme höher, die Atmung stimmt nicht mehr und Du kommst aus dem Gleichgewicht. Dein Gegenüber versteht Dich nicht mehr richtig und ist gezwungen, nachzufragen. Das stört den Gesprächsfluss. Unser Tipps fürs Vorstellungsgespräch: Wenn Du Deine Sprechgeschwindigkeit kontrollierst, gibt’s Du Dir mehr Zeit zum nachdenken, kannst Deine Worte besser wählen und wirkst nicht zuletzt deutlich kompetenter auf Deinen Gegenüber. Dazu gehört Sprechpausen einzulegen, insbesondere wenn es sich um markante, positive Statements oder Schlüsselargumente handelt, die für Dich und Deine Eignung für den Job sprechen.

Vorstellungsgespräch: Fragen und Antworten
Vorstellungsspräch: Fragen und Antworten als Chance begreifen

Fragen-Antworten-Spiel: Man möchte Dich kennenlernen im Vorstellungsgespräch. Fragen zielen daher vor allem auf Deine Persönlichkeit ab. Lücken im Lebenslauf oder berufliche Umwege stellen kein Einstellungshindernis dar, ansonsten hätte man Dich wohl kaum eingeladen. Du solltest jedoch nachvollziehbare Begründungen parat haben, warum Du Dich für die eine oder andere Richtung entschieden hast. Vermeide dabei, Dich zu rechtfertigen oder Worte wie „halt“ oder „eben“ zu verwenden. Das signalisiert Planlosigkeit.
Konzentriere Dich im Vorstellungsgespräch auf die Fragen und versuche kurz, knackig und pointiert darauf zu beantworten. Gut macht es sich immer, wenn Du auf Fragen zum sozialen Verhalten mit Beispielen aus der bisherigen Praxis aufwarten kannst, die Deine Aussagen untermauern. Überlege, welche Fragen auf Dich warten könnten und lege Dir im Vorfeld überzeugende Antworten mit anschaulichen Beispielen und süffisanten Anekdoten zurecht.
Auch solltest Du im Vorstellungsgespräch Fragen stellen. Tust Du es nicht, signalisierst Du mangelndes Interesse an der Stelle und mangelhafte Vorbereitung. Wichtig ist es, wirklich relevante, kluge Fragen zu stellen. Dazu gehören Fragen, warum die Stelle frei ist, was aus Sicht des Arbeitgebers den idealen Kandidaten ausmacht, was die größten Herausforderungen der Stelle sind und wie Dein Erfolg gemessen wird. Auch Fragen zur Einarbeit sind üblich. Fragen zu Gehalt, Urlaubs- und Arbeitszeitregelungen solltest Du vermeiden. Darauf kommt der Arbeitgeber selber noch zu sprechen. Wenn nicht jetzt, dann spätestens im zweiten Vorstellungsgespräch.
Noch ein Tipp für das Bewerbungsgespräch: Mache Dir Notizen, das unterstreicht Dein ehrliches Interesse und verhindert, wichtige Punkte zu vergessen. Dein Equipment sollte hier aus einem Notizblock und hochwertigem Schreibgerät bestehen.

Fremdsprachen: Die Erwartung, ein Vorstellungsgespräch in Englisch führen zu müssen, treibt vielen Kandidaten die Schweißperlen auf die Stirn. Aber auch hier ist Vorbereitung bereits die halbe Miete. Ratsam ist, seinen Lebenslauf und damit seinen gesamten bisherigen Werdegang ins Englische zu übersetzen. Zudem hat es sich bewährt, eine Vokabelliste anzulegen, in die Du branchenspezifische und fachliche Begriffe aufnimmst und im Vorfeld lernst. Dabei kann man sich zumeist an der englischen Sprachversion der Firmenwebsite orientieren oder stellenspezifisches Vokabular mittels Online-Dictionary vorbereiten. Damit solltest Du für Dein Vorstellungsgespräch in englisch gut vorbereitet sein.

Dein Typ ist gefragt

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Während des Gesprächs: Tipps für Dein Vorstellungsgespräch

Vorstellungsgespräch: Schwächen
Vorstellungsspräch: Schwächen verstecken, Tabus vermeiden

Tabus: Im Vorstellungsgespräch gibt es einige Tabus und absolute No-go´s, die Du unbedingt vermeiden solltest. Unsere Tipps: Zu spät kommen solltest Du natürlich nicht. Man kann von Dir erwarten, Deine Anreisezeit so zu planen, dass Du rechtzeitig vor Ort bis und dabei mögliche Staus oder andere Unwägbarkeiten einzuplanen imstande bist. Vermeide endlose Monologe, die Deine Gegenüber langweilen. Achte dabei auf die Signale der Körpersprache. Auf die Uhr schauen, Arme verschränken, abschweifender Blick, häufige Veränderung der Sitzposition: Klare Indizien für eine Korrektur der eigenen Ausführungen. Andersherum gilt dasselbe. Vermeide derartige körpersprachliche Anzeichen, weil sie Langeweile und Unhöflichkeit vermitteln. Dass Dein Handy im Vorstellungsgespräch ausgeschaltet sein sollte, ist ebenso klar, wie Dein Bestreben zwar selbstbewusst zu wirken, jedoch den schmalen Grat zur Selbstherrlichkeit und Arroganz nicht zu überschreiten. Auch sollten negative Äußerungen über derzeitige oder ehemalige Arbeitgeber außen vor bleiben. Niemand möchte Mitarbeiter, die übermorgen ähnlich schlecht über das eigene Unternehmen reden.

Vorstellungsgespräch Tipps: perfekter Abgang
Vorstellungsspräch: Bis zum Ende alles richtig machen

Abschied: In der Regel führt der Personaler das Vorstellungsgespräch und beendet es auch. Wenn abschließend noch einmal die Frage kommt: „Haben Sie noch weitere Fragen?“ und Du beantwortest diese mit „nein“ ist in der Regel das Ende des Vorstellungsgesprächs erreicht. Man bedankt sich für Dein Kommen und gibt einen Ausblick auf den weiteren Auswahlprozess. Falls nicht, frage einfach nach, wie es nun weitergeht und bis wann Du mit einer Antwort rechnen darfst. Am Ende geben sich alle die Hand und Du schaust jedem in die Augen und verabschiedest Dich mit einem Dank für das sympathische Gespräch bei jedem Teilnehmer mit Handschlag und sagst „auf Wiedersehen“. Dann wirst Du - meist durch den Einladenden - zur Tür begleitet und man wünscht Dir eine gute Fahrt.

Danach: Nach einem langen Gespräch und vielen Fragen im Vorstellungsgespräch folgt meist eine Zeit des bangen Wartens und der Selbstzweifel: „Habe ich alles richtig gemacht“. Du kannst dennoch etwas tun, was im angelsächsischen Raum längst Usus ist: Das Dankesschreiben, indem Du Dich formvollendet innerhalb von 1-3 Tagen auf maximal einer halben DIN-A4 Seite entweder per Email oder Brief für das Gespräch bedankst und verdeutlichst, dass Dich Deine Eindrücke nochmals in dem Wunsch bestätigt haben, für das Unternehmen zu arbeiten. Könner greifen 1-2 Punkte des Gesprächs auf und führen dieses aus. Entweder Vopats, die es geradezurücken gilt oder interessante Aspekte, die es lohnt, weiter auszuführen. Auch Fragen, die noch unbeantwortet sind, können Gegenstand des Dankschreibens werden, das den Abschluss Deines Vorstellungsgesprächs bildet.

Dein Vorstellungsgespräch: Fragen, auf die Du Dich einstellen solltest

„Was wissen Sie über unser Unternehmen?“

Fragen im Vorstellungsgespräch
Vorstellungsspräch: Fragen und Tipps zur optimalen Beantwortung

Hier will der Personaler konkret wissen, ob Du Dich mit dem Unternehmen auseinandergesetzt hast und ob Du es mit Deiner Bewerbung ernst meinst. Du solltest den Eindruck vermeiden, dass Du einer spontanen Laune gefolgt bist. Zu den wichtigsten Tipps für das Vorstellungsgespräch gehört, sich im Vorfeld durch eine Firmenrecherche informiert zu haben. Jetzt erzählst Du über die innovativen Produkte und Dienstleistungen, die Dich begeistern. Zudem von den Wachstumsfeldern, der Zukunftsfähigkeit und der starken Marktstellung des Unternehmens. Allesamt Gründe für Dich, an dieser Erfolgsgeschichte zukünftig mitschreiben zu wollen. Wenn Du dann noch die wichtigsten Eckdaten des Unternehmens (Umsatz, Mitarbeiter, Standorte) und die Unternehmenswerte nennst, mit denen Du Dich ausgesprochen gut identifizieren kannst, hast Du die erste Hürde erfolgreich gemeistert.

„Warum sollten wir uns für Sie entscheiden?“

Tauchten Fragen wie diese im Bewerbungsgespräch auf, sind konkrete Einstellungsargumente von Dir gefragt. Diese solltest Du nach Möglichkeit schon im Anschreiben und Lebenslauf Deiner Bewerbung gekonnt herausgearbeitet haben: Welche Stärken, Kenntnisse und Erfahrungen zeichnen Dich im Hinblick auf die Stellenanforderungen aus? Welche Aufgaben bewältigst Du heute, die auch für die Stelle von hoher Relevanz sind? Denke auch über Deine Motivation nach, bei genau diesem Unternehmen zu arbeiten. Schreibe alle Punkte stichwortartig auf und fertig ist Dein flammendes Plädoyer für eine Einstellung.

„Was sind Ihre größten Stärken, was Ihre Schwächen?“

Vorstellungsgespräch: Schwächen
Vorstellungsspräch: Schwächen umdeuten, Stärken betonen

Diese Fragen werden im Vorstellungsgespräch nicht immer gestellt, aber häufig. Der Personaler möchte mehr über Deine Persönlichkeit herausfinden und gleichzeitig Deine Fähigkeit zur Selbstreflektion testen. Deine Antwort sollte nicht nur die Stärke/ oder Schwäche benennen, sondern direkt mit einem konkreten Beispiel aufwarten.
Bsp. "Ich stelle hohe Anforderungen an mich und mein Umfeld und bin daher manchmal sehr ungeduldig. Wenn dann Dinge nicht so laufen, wie ich es mir vorgesellt habe, reagiere ich oft noch gereizt und manchmal verärgert. Insbesondere, wenn der Projekterfolg in Gefahr ist. Ich habe aber zwischenzeitlich gelernt, eine gelassenere Einstellung zu entwickeln und sachlicher mit Problemsituationen umzugehen. Dazu gehe ich auf die Kollegen zu und hinterfrage aktiv die Dinge, die nicht laufen, um konstruktive Vorschläge für Verbesserungen zu machen.“
Der Trick ist, Aufrichtigkeit mit einer guten Absicht zu verknüpfen. So kannst Du im Vorstellungsgespräch sagen, dass zwar Dein Englisch verbesserungswürdig ist, Du jedoch bereits seit 2 Monaten einen Sprachkurs in der örtlichen Sprachschule besuchst. Deine Präsentationsschwäche versuchst Du z.B. über einen Rhetorik- und Präsentationskurs in den Griff zu bekommen.

„Warum wollen Sie wechseln?“

Diese Frage kommt garantiert bei jedem Bewerbungssgespräch. Der Personaler möchte wissen, ob es Ärger mit Chef oder Kollegen gab oder Du Dich unterfordert/ überfordert fühlst. Du bist immer gut beraten, nichts Negatives über Deinen derzeitigen Arbeitgeber zu sagen. Argumentiere grundsätzlich mit dem neuen Job, der für Dich der logische nächste Schritt auf der Karriereleiter ist, sei es, weil Du Deinen Horizont erweitern, zusätzliche Verantwortung übernehmen, in eine spannende Branche umsatteln, zum Marktführer mit hervorragendem Ruf wechseln oder einfach von Deinem derzeitigen Arbeitgeber weg möchtest, weil dieser wirtschaftlich nicht mehr gut aufgestellt ist. Das Gute an solchen Fragen im Vorstellungsgespräch ist, dass man sich die Antwort im Vorfeld sehr gut zurechtlegen kann.

„Was haben Sie in der Zeit von … bis … gemacht (Lücken im Lebenslauf)?“

Vorstellungsgespräch: Schwächen
Vorstellungsspräch: Lücken im Lebenslauf sind keine Schwächen

Keine Angst. Zum einen sind Fragen zum Lebenslauf das kleine 1 x 1 des Personalers und völlig normal im Vorstellungsgespräch, zum anderen ist es heute fast schon üblich, dass Lebensläufe auch Lücken, Unterbrechungen und Exkurse beinhalten. So ist halt das Leben, das sich nur bedingt planen und bestimmen lässt. Tipp: Egal, ob Studienfach- und Ausbildungswechsel, kurze Beschäftigungszeiten, Branchenwechsel, temporäre Selbständigkeit oder ein schlechtes Arbeitszeugnis: Identifiziere diejenigen Punkte in Deinem Lebenslauf, zu denen aller Voraussicht nach im Vorstellungsgespräch nachgefragt wird und bereite glaubwürdige Antworten vor, die überzeugen und jeden Schritt nachvollziehbar erscheinen lassen.

„Was würden Ihre heutigen Kollegen/ Freunde/ Familie über Sie sagen?“

Eine solche Frage im Vorstellungsgespräch zielt auf Deine Fähigkeit zur Empathie ab. Inwieweit Du also in der Lage bist, Dein eigenes Verhalten durch die Brille Deines Gegenübers zu sehen. Zeige, dass Du Dich sehr gut mit anderen Menschen identifizieren kannst, indem Du Deine Wirkung in sämtlichen Lebensbereichen – egal ob privat – bewusst reflektierst. Deine Persönlichkeit kann nicht über alle Sphären hinweg stringent sein. Im Beruf zählen schließlich Leistung, analytisches Denken, die Erreichung von Zielen, Umsatz und Erfolg. Im Privaten grundsätzlich andere Werte wie Fürsorge, Harmonie, familiäres Glück und Geborgenheit. Und dennoch gibt es Parallelen: Verantwortungsbereitschaft, Teamfähigkeit oder ein respektvolles, gleichberechtigtes Miteinander, also allesamt soziale Komponenten. Mache Dir Dein Wesen in all seinen Facetten bewusst und überlege, wie Du auf Dein Umfeld wirkst. Frage auch Deine Familie, Freunde und Kollegen, wie sie Dich beschreiben würden. Auf diese Weise bist Du gewappnet, entsprechende Fragen im Vorstellungsgespräch glaubwürdig und überzeugend zu beantworten.

„Welchen Plan würden Sie als Stelleninhaber in den ersten 100 Tagen verfolgen?“

Vorstellungsgespräch Tipps: Plan
„Tipp für das Vorstellungsgespräch: Entwerfe einen Plan für Deine ersten Schritte

Auch ein Klassiker im Vorstellungsgespräch. Die Frage macht es erforderlich, dass Du Dich in die neue Funktion hineindenkst und dabei die gesetzten Rahmenbedingungen (Anforderungen, Personal, Budget etc.) berücksichtigst. Im Grunde liegst Du immer richtig, wenn Du Dich innerhalb der Einarbeitungszeit zunächst mit der Struktur, den Kollegen, den Kunden, den internen und externen Abläufen, den Produkten, den Zielen und den Besonderheiten des Arbeitgebers vertraut machst, zudem Erwartungshaltungen von Vorgesetzten und Kollegen klärst und erst nach dieser Analysephase anfängst, einen wie auch immer gearteten Plan zu entwerfen.

Diesen stimmst Du mit den Entscheidungsträgern ab und klärst dabei auch notwendige Budgets und Bereichsziele in Deinem Verantwortungsbereich. Dieser Plan dient Dir letztlich als Navigationshilfe in Deiner ersten Zeit im neuen Job. Eine solche Antwort klingt schlüssig und hilft Dir im Bewerbungsgespräch, auch diese Frage erfolgreich zu beantworten.

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