Englischer Lebenslauf: Was macht einen perfekten CV aus?

Lebenslauf englisch
Der Lebenslauf auf englisch hat viele Namen: Curriculum Vitae (CV), Vita, Resume

Der typische deutsche Lebenslauf ist leider nicht ohne Weiteres auf sein englisches Pendant übertragbar. Der englische Lebenslauf respektive Curriculum Vitae (CV) oder auch Resume (USA) hat seine eigenen Regeln. Im Grunde gibt es zwei Formen. Zum einen das „Reverse Chronological Resume Format“, also die umgekehrte Chronologie, beginnend mit der letzten Position, sowie den „Functional Resume“, die Strukturierung des englischen Lebenslaufs nach Kenntnissen und Fähigkeiten, denen dann die bisherigen Aufgaben und Erfolge der verschiedenen Berufsstationen zugeordnet werden.

Folgende Merkmale sind beim englischen Lebenslauf bzw. Curriculum Vitae (CV) zu beachten:

  • Im englischen Lebenslauf werden keine Bewerbungsfotos verwendet
  • Wie im amerikanischen Lebenslauf werden bei einer Bewerbung auf englisch die einzelnen Stationen in umgekehrter Reihenfolge aufgeführt („Reverse Chronological Resume Format“). Man beginnt folglich den CV in der Auflistung mit seinem aktuellen Job. Schul- und Studienabsolventen beginnen entsprechend mit der Bildungsinstitution.
    Siehe Vorlage (Curriculum Vitae) auf resumeword: http://www.resumeworld.ca/documents/File/Resume-Samples/Entry-Level-Resumes/Chronological.pdf
  • Das „Functional Resume“, also die Unterteilung Deiner Kompetenzen in unterschiedliche Kategorien, hat den Vorteil, dass Lücken im Lebenslauf besser kaschiert werden können als in der chronologischen Variante. Aber auch hier werden zum Ende die beruflichen Stationen auf Jahresebene aufgelistet.
    Siehe Vorlage (Curriculum Vitae) auf resumeworld: http://www.resumeworld.ca/documents/File/Resume-Samples/Executive-Resume-Samples/Technology-Sample-Functional.pdf
  • Auch im englischen Lebenslauf gilt wie hierzulande das Prinzip, nur jobrelevante Aufgaben und Erfolge aufzuführen. Es geht also um didaktische Reduktion auf das Wesentliche.

Grundsätzlich ist zu beachten, ob man sich in Großbritannien (UK) oder den USA bzw. bei einem Unternehmen aus diesen Ländern bewerben will.

Großbritannien / United Kingdom (UK):

Lebenslauf englisch
Lebenslauf auf englisch: Was beim Curriculum Vitae (CV) zu beachten ist
  • Name/ Überschrift: Curriculum Vitae (CV)
  • Länge des englischen Lebenslaufs: maximal 2 Seiten
  • Grundsätzlich solltest Du im CV aktive Verben statt Substantive benutzen (accomplished, achieved, provided, competed, conceived, reinforced, rendered, facilitated, revised, handled,reviewed, launched, supported, observed etc.). Solche „Action words“ wirken besser und dynamischer als die eher passiven und vagen Substantive.
  • Angabe Deiner persönlichen Kontaktdaten/ „Personal Details“ (Name, Anschrift, Telefon- und Mobilnummer, Email-Adresse). Aufgrund der restriktiven Anti-Diskriminierungsgesetze kein Angaben zur Religion, zu Deinem Alter, Familienstand oder Herkunft. Kein Foto.
  • Angaben Deiner Berufsziele: Unter „Career Objectives“ können (müssen aber nicht) folgende Schlüsselfragen beantwortet werden:
    1.) Auf welche Funktion bewirbst Du Dich?
    2.) Was genau möchtest Du in dieser Funktion erreichen?
    3.) Was erwartest Du von dem Unternehmen?
  • Zu Deinem persönlichen Profil „Personal Profile/Summary“ kannst Du (musst aber nicht) in drei Zeilen Deine Person, Deine Erfahrungen und Kompetenzen beschreiben. Dazu gehört insbesondere die Beantwortung der Frage, was Deine wichtigsten Attribute im Hinblick auf den vakanten Job sind.
  • Im Bereich Schule und Weiterbildung/ „Education“ gibst Du wie im deutschen Lebenslauf den Namen, die Fächer und die Abschlussarbeit/ Abschluss im CV an. Deine Abschlussnote nur dann, wenn sie mindestens „gut“ ist. Weiterbildungen werden nur dann aufgeführt, wenn sie wirklich relevant für die ausgeschriebene Stelle sind.
  • Unter „Additional Skills“ führst Du Deine weiteren Kenntnisse auf. Dazu gehören im englischen Lebenslauf vor allem Sprachen und Computerkentnisse. Die Notenübersetzung im englischen Lebenslauf erfolgt nach dem Schema: 100-70% = A (Sehr gut/ Very good), 69-60% = B (Gut/ Good), 59-50% = C (Befriedigend/ Quite good), 49-40% = D (Ausreichend/ Sufficient). Die Noten können mit z.B. „B+“ und „A-“ modifiziert werden.
  • Unter „Personal Interests/ Activities“ werden bei einer Bewerbung auf englisch die Hobbies angeführt. Auch hier gilt: Die genannten Aktivitäten im Bereich Sport und Freizeit sollten keine Belanglosigkeiten umfassen, sondern im besten Fall auf Teamfähigkeit, soziales Engagement etc. hinweisen.
  • Unter „References“ werden zwei Referenz-Personen nebst ihrer Kontaktdaten genannt. Diese sollten gewillt sein, sich im Falle der Kontaktaufnahme befürwortend zu äußern. Alternativ kann auch angeboten werden, im Bedarfsfall entsprechende Referenzen zu nennen („References available on request“)
  • Der englische Lebenslauf (Curriculum Vitae) wird im Gegensatz zur deutschen Variante nicht unterschrieben.
  • Umlaute werden aufgelöst, d.h. die korrekte Schreibweise lautet „Goetz Mueller“ statt „Götz Müller“, ebenso „ß“, also „Schlossallee“ statt „Schloßallee“.

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USA:

Curriculum Vitae (CV) in den USA
Englischer Lebenslauf in den USA: Curriculum Vitae (CV), Vita, Resume

Im Unterschied zum englischen Lebenslauf (Curriculum Vitae) sind in der amerikanischen Variante folgende Unterschiede zu beachten:

  • Die Bezeichnung für „Lebenslauf“ ist in den USA vielfältiger als im Englischen: Resume, Curriculum Vitae, CV und VITA, die letzten drei jedoch nur bei akademischen Bewerbungen
  • Länge des amerikanischen Lebenslaufs: in der Regel eine Seite, bei akademischen Bewerbungen aufgrund von Abschlüssen, Dissertationen, Publikationen etc. auch länger
  • Der amerikanische Lebenslauf trägt keine Überschrift. Stattdessen wird die „Kopfleiste“ aus den „Personal Details“ gebaut. Siehe Beispiel: http://www.resumeworld.ca/documents/File/Resume-Samples/Entry-Level-Resumes/Chronological.pdf
  • Die Notenübersetzung erfolgt nach dem Schema: 1,0 = A/ 4.0 GPA (Grade Point Average) = Sehr gut/Very good, 2,0 = B/ 3.0 = (Gut/ Good), 3,0 = C/ 2.0 (Befriedigend/ Quite good), 4,0 = D/ 1.0 (Ausreichend/ Sufficient). Zwischennoten stufen sich entsprechend ab: 1,3 = A-/3.7 GPA, 1,7 =B+/ 3.3 GPA und so weiter.

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