Bewerbungsmappe: Aufbau und Tipps für Deine erfolgreiche Bewerbung

Bewerbungsmappe
Bewerbungsmappe: Klaren Durchblick behalten

Die klassische Bewerbungsmappe als Träger der schriftlichen Bewerbung spielt auch im Digitalzeitalter immer noch eine große Rolle. Insbesondere in konservativerem Umfeld wie im Bereich Verwaltung, Polizei, Bundeswehr, Zoll etc. wird nach wie vor die klassische Bewerbungsmappe gefordert. Betrachte die Art Deiner Bewerbungsmappe und die mit ihr transportieren Inhalte am besten wie Deine persönliche Visitenkarte.

Als erste Arbeitsprobe sagt diese bereits viel über Dich aus und prägt den ersten, meist wichtigsten Eindruck beim zukünftigen Arbeitgeber. Passen Art, Farbe und Inhalt zum angestrebten Job? Ist die Bewerbungsmappe klar strukturiert, inhaltlich fehlerfrei und suggeriert so Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit? Wirkst Du auf Deinem Bewerbungsfoto sympathisch und offen und macht Lust darauf, Dich näher kennenzulernen? Wir sagen Dir, welche Arten von Bewerbungsmappen es gibt und welche für Deinen Zweck am besten geeignet ist, welcher Aufbau der Bewerbungsmappe eingehalten werden sollte und was Du in jedem Fall vermeiden solltest. Zu guter Letzt geben wir Dir noch einige Tipps mit auf den Weg.

Arten Bewerbungsmappen

Bewerbungsmappe aus Pappe
Bewerbungsmappe aus Pappe: Oftmals die beste Wahl

Im Grunde gibt es drei gängige Bewerbungsmappen: Zum einen den Schnellhefter aus Kunststoff sowie die zweiteilige und dreiteilige Bewerbungsmappe aus Karton. Da letztere zwar die hochwertigste und teuerste Variante darstellt, jedoch im aufgeklappten Zustand aufgrund ihres enormen Platzbedarfs überdimensioniert und unhandlich wirkt und bei Personalern daher nicht wirklich beliebt ist, konzentrieren wir uns auf die beiden anderen Versionen:

Schnellhefter aus Kunststoff ermöglichen eine einfache Handhabung, da die Unterlagen mittels Plastikklemme ganz einfach eingesteckt bzw. wieder herausgenommen werden können. Da der Deckel meist transparent ist, erhalten Personaler sofort einen ersten Eindruck vom Inhalt, ohne das die Bewerbungsmappe geöffnet werden muss. Solcherlei Klemmhefter sind günstig und daher vor allem für Massenbewerbungen prädestiniert. Auch bei Bewerbungen auf Lehr- und Ausbildungsberufe sowie Handwerksberufe können Klemmhefter die richtige Wahl sein.
Der Nachteil von Schnellheftern sind ihre billige Optik und Haptik. Außerdem suggeriert der Kunststoff kein sonderliches Umweltbewusstsein. Hinzu kommen oftmals Klemmen schlechter Qualität und Größe, die das Lesen Deiner Unterlagen erschweren, weil Sätze in Randbereichen verdeckt werden.

Bewerbungsmappe
Die richtige Bewerbungsmappe bringt Dich ans Ziel

Hochwertiger und geradezu ideal geeignet ist die zweiteilige Bewerbungsmappe aus Pappe. Sie wirken im Gegensatz zum Schnellhefter hochwertig und hat eine positive Haptik. Einmal aufgeschlagen erschließen sich dem Personaler Deine Informationen sehr rasch. Da es viele Farbvarianten dieser Art der Bewerbungsmappe gibt, hast Du die Qual der Wahl. Mit einem schlichten Layout in grau, dunkelblau oder beige machst Du zwar nichts falsch, fällst aber auch nicht wirklich auf. Eventuell bietet es sich an, die Farbe Deiner Bewerbungsmappe am Corporate Design Deines Wunschunternehmens auszurichten. Magst Du es etwas kreativer, kannst Du die Überschriften von Deckblatt, Anschreiben und Lebenslauf in denselben Farbton setzen. Perfekt wird es, wenn sich der Farbton darüberhinaus in Deinem Bewerbungsfoto wiederfindet (Hintergrund, Kleidung).

Die Bewerbungsmappe aus Pappe eignet sich praktisch für jede individualisierte Bewerbung, die einen wertigen und optisch ansprechenden Eindruck machen soll. Der einzige Nachteil besteht darin, dass Rückläufer oftmals mit sichtbaren Mängeln (Eselsohren, Flecken, Knicke) versehen sind, so dass diese nicht wiederverwendet werden können. Dennoch heiligt hier der Zweck die Mittel und die Investition lohnt spätestens dann, wenn Du den neuen Job Dein Eigen nennst.

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Aufbau Bewerbungsmappe

Aufbau Bewerbungsmappe
Achte auf den richtigen Aufbau der Bewerbungsmappe

Beim Aufbau Deiner Bewerbungsmappe orientiert sich grundsätzlich an den klassischen Bestandteilen, nämlich Anschreiben (mit Unterschrift), Deckblatt (evt. mit Bewerbungsfoto), Kurzprofil, Lebenslauf (mit Bewerbungsfoto, Datum und Unterschrift), wahlweise Motivationsschreiben (sog. „dritte Seite), Zeugnisse und ggfls. weiterer Unterlagen. Maßgeblich ist grundsätzlich das, was in der Stellenanzeige vom Arbeitgeber gefordert wird. Somit können auch weitere Unterlagen wir Führerschein, polizeiliches Führungszeugnis etc. zum Bestandteil Deiner Bewerbungsmappe werden. Der Aufbau bzw. die Reihenfolge Deiner Bewerbungsmappe sieht wie folgt aus:

  • Anschreiben Bewerbungsmappe: Das Anschreiben liegt grundsätzlich lose oben auf der Bewerbungsmappe und wird demnach also auch nicht eingeheftet. Wichtig ist, dass Du Dich konkret auf die Stellenanforderungen beziehst und Deine Attribute gekonnt herausstellst.
  • Deckblatt Bewerbungsmappe: Dieses kann, muss aber nicht verwendet werden. Grundsätzlich bietet Dir die Nutzung eines Deckblatts aber den Vorteil, Dein Bewerbungsfoto und Deine Kontaktdaten prominent und störungsfrei von anderen Informationen zu platzieren.
  • Motivationsschreiben Bewerbungsmappe: Die sog. „dritte Seite“ sollte nur dann Verwendung finden, wenn Deine fachlichen Qualifikationen und Deine Motivation zur Bewerbung nicht bereits im Anschreiben ausreichend zur Geltung gekommen sind.
  • Lebenslauf Bewerbungsmappe: Der Lebenslauf sollte auf jeden Fall ein Bewerbungsfoto beinhalten. Für den Fall, dass Du bereits ein Deckblatt mit Bild verwendest, kannst Du, musst jedoch nicht erneut ein Bild einfügen. Dein Lebenslauf sollte lückenlos, informativ und prägnant sein.
  • Anlagen Bewerbungsmappe: Hierzu gehören vor allem Deine Zeugnisse. Diese sollten in erster Linie bedeutsam im Hinblick auf die im Lebenslauf gemachten Angaben sein. Mittlerweile etabliert hat sich die umgekehrte Chronologie des sog. amerikanischen Lebenslaufs, bei dem Du mit den aktuellsten Zeugnissen beginnst und alle nachfolgenden entsprechend dahinter sortierst. Zur besseren optischen Trennung der Anlagen bietet sich entsprechend beschriftetes Trennblatt an.

Bewerbungsmappe: Dont´s

Dont´s Bewerbungsmappe
Dont´s Bewerbungsmappe
  • Vermeide Knicke, Eselsohren, Klebstoffreste und Flecken auf Deiner Bewerbungsmappe.
  • Keine Originaldokumente versenden. In Deiner Bewerbungsmappe haben Originalzeugnisse nichts verloren. Im schlimmsten Fall sind diese verloren und es warten einige Behördengänge auf Dich.
  • Gebe Deiner Bewerbung Struktur. Damit ist nicht nur der Aufbau der Bewerbungsmappe gemeint, sondern auch die Mappe an sich. Hier sind hochwertige Bewerbungsmappen aus Pappe statt zerfledderter, unsortierter Loseblattsammlungen, die dem Personaler beim Öffnen vor die Füße fallen, gefragt.
  • Vermeide beidseitig bedruckte Seiten in Deiner Bewerbungsmappe. Die rückseitigen Informationen werden schnell übersehen oder scheinen auf der Vorderseite durch. Weiterhin nutzen die meisten Personaler Kopierer mit Einzelblatteinzug. Dadurch gehen eventuell wichtige Informationen Deiner Bewerbung verloren.
  • Versendete Unterlagen Deiner Bewerbungsmappe nach Möglichkeit kein zweites Mal verwenden. Der geschulte Blick des Personalers entlarvt Dich ansonsten als vermeintlichen Massenbewerber und Pfennigfuchser.

Bewerbungsmappe: Tipps

Tipps Bewerbungsmappe
Beherzige einige Tipps für Deine erfolgreiche Bewerbungsmappe
  • Verwende hochwertige Bewerbungsmappen aus Pappe, achte ebenfalls auf wertiges Druckerpapier. Aber bitte kein Büttenpapier.
  • Formuliere möglichst fehlerfrei, achte auf korrekte Grammatik und Interpunktion. Lasse im Zweifel Familie oder Freunde Korrektur lesen.
  • Verwende eine klare, gut lesbare Schrift (z.B. Verdana) mit einer Schriftgröße von 11 oder 12 pt.
  • Achte darauf, dass Deine Bewerbungsmappe im Hinblick auf die vom Arbeitgeber geforderten Unterlagen vollständig ist. Trenne klar, was wichtig oder unwichtig ist.
  • Das äußere Erscheinungsbild ist extrem wichtig. Hier sollte alles passen: Hochwertige Bewerbungsmappe in stimmiger Farbe, brillantes Bewerbungsfoto, blitzsaubere, fachlich relevante und prägnante Texte. Akkuratesse und Sorgfalt sind angesagt.
  • Firma, Anschrift, Ansprechpartner etc. – alle Empfängerinformationen sollten besser drei statt zweimal auf Korrektheit überprüft werden.
  • Verwende C4-Umschläge mit Papprücken – so kannst Du sicher sein, dass Dein ganz persönliches „Visitenkarten-Paket“ heil beim Arbeitgeber ankommt und seine gewünschte Wirkung entfaltet.
  • Achte darauf, dass Du Dein Anschreiben sowie Deinen Lebenslauf unterschreibst und bei letzterem auch das aktuelle Datum einfügst.
  • Versende Deine Bewerbungsmappe ganz normal per Post. Einschreiben und dergleichen suggerieren dagegen nur, dass sich jemand ganz offensichtlich zu wichtig nimmt.

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